Kinderuniversität Bern

Vorlesungen

Vier Kinder sitzen auf Stühlen und Tischen in einem Vorlesungssaal.
Universität Bern

Die Vorlesungen finden jeweils am Freitag von 17.15 Uhr bis 18 Uhr im Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern, Raum 201 / 2. OG Ost statt. Ausnahmen werden beim Berschrieb der Vorlesung vermerkt.

Dies in der Regel im Zeitraum März bis Juni und Oktober bis Dezember. Es ist möglich, sich für eine oder mehrere Vorlesungen anzumelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 120 Kinder beschränkt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Reservation der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen.

 

Frühjahrssemester 2019

Freitag, 22. März 2019 - Geschlecht – was es mit der Unterteilung in Frauen und Männer auf sich hat

Mit Dr. Fabienne Amlinger
Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung IZFG

„Ist es ein Mädchen oder ein Junge?“ – so lautet meistens die erste Frage, wenn ein Kind geboren wird. Die Antwort lautet «Mädchen» oder «Knabe». Doch was bedeutet das denn eigentlich? Und lassen sich Menschen tatsächlich so einfach in zwei Geschlechter unterscheiden? Die Geschlechterforscherin Fabienne Amlinger zeigt in der Vorlesung auf, was die Einteilung in Frauen und Männer für uns alle heisst – und sorgt damit möglicherweise für überraschende Einsichten.

Ort: Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern, Raum 201 / 2. OG Ost

Freitag, 26. April 2019 - Die coolen Sneakers, das schicke Smartphone: Warum wir auf trendige Produkte abfahren

Mit Prof. Claude Messner
Institut für Marketing und Unternehmensführung

Markenklamotten, teure Handys, Computerspiele: Warum sind manche Produkte plötzlich so «in», dass jede und jeder sie haben möchte? Prof. Claude Messner vom Institut für Marketing und Unternehmensführung zeigt in seiner Vorlesung, warum uns bestimmte Produkte so faszinieren, wie wir uns davon bewusst oder unbewusst beeinflussen lassen und wie wir uns dagegen wehren können.

Hinweis: Diese Vorlesung findet ausnahmsweise in der Unitobler, Lerchenweg 36, 3012 Bern, Raum F 022 statt.

Freitag, 17. Mai 2019 - Bären, Pferde, Ratten: Was Tiere fühlen und was der Mensch daraus lernen kann

Mit Dr. Jessica Lampe
Institut für praktische Theologie

Die meisten Menschen haben schon die Erfahrung gemacht, dass ihnen der Umgang mit Tieren gut tut und sie mitleiden, wenn es beispielsweise ihrem Hund schlecht geht. In der Forschung spricht man dabei von «emotionaler Ansteckung». Jessica Lampe ist Religionspsychologin und hat in ihrer Laufbahn oft mit Tieren gearbeitet – unter anderem mit Pferden und Schwarzbären in China. In ihrer Vorlesung spricht sie über die Beziehung von Tieren und Menschen und wie sich diese auf unser Leben auswirkt.

Ort: Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern, Raum 201 / 2. OG Ost

Herbstsemester 2019

Freitag, 25. Oktober 2019 - Was wir von Skeletten alles erfahren können

Mit Dr. Sandra Lösch
Institut für Rechtsmedizin, Anthropologie

Nicht nur in Krimiserien kommt eine sogenannte forensische Anthropologin vor, eine solche arbeitet auch an der Universität Bern. Sandra Lösch untersucht menschliche Skelette und arbeitet nicht nur an aktuellen Polizeifällen mit, sondern forscht auch zusammen mit Archäologinnen und Archäologen in der Vergangenheit, so z.B. zur Ernährung der Kelten und den römischen Gladiatoren. In ihrer Vorlesung berichtet sie von Einsätzen im Ausland sowie von modernen Untersuchungsmethoden, mit deren Hilfe sie herausfindet, wie die Menschen früher gelebt haben.

Ort: Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern, Raum 201 / 2. OG Ost

Freitag, 22. November 2019 - Wie der Zebrafisch sich selbst heilen kann

Mit Prof. Nadia Mercader Huber
Institut für Anatomie, Entwicklungsbiologie und Regeneration

Der Zebrabärbling ist ein kleiner Süsswasserfisch mit einer grossen Bedeutung für die Forschung. Wissenschaftler fingen schon vor Jahrzehnten an diesen Fisch sehr genau zu beobachten. Der Grund: Er kann, im Gegensatz zum Menschen, seine Gewebe und Organe nach einem Schaden komplett heilen. Forschende, wie die Biologin Nadia Mercader Huber wollen herausfinden wie genau der Zebrafisch das macht und wie wir diese Erkenntnisse auch für Menschen nutzen können

Ort: Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern, Raum 201 / 2. OG Ost

Freitag, 13. Dezember 2019 - Wie wir unsere Tiere schützen können

Mit Prof. Dr. Hanno Würbel
VPH-Institut, Abteilung Tierschutz

Viele Menschen haben ein Haustier worum sie sich kümmern. Dieses muss stets angemessen mit Futter versorgt und beschäftigt werden. Doch was braucht ein Tier darüber hinaus und wie können Menschen sicher sein, dass es ihm wirklich gut geht? Hanno Würbel ist Experte für Tierschutz und weiss zu berichten was tiergerechte Haltung bedeutet und wie sich diese umsetzen lässt.

Ort: Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern, Raum 201 / 2. OG Ost